Über INCAP

Viele Menschen sind an einem postakuten Infektionssyndrom (PAIS) wie Long-/Post-COVID und/oder ME/CFS erkrankt. Wegen des hohen Bedarfs an Versorgung haben wir das Projekt INCAP mit dem Ziel gestartet, diese Versorgung zu erweitern und flächendeckend zu verbessern.
Wir freuen uns, Ihnen für Baden-Württemberg eine Versorgung in spezialisierten, allgemeinmedizinischen Schwerpunktpraxen anbieten zu können. Das Angebot richtet sich an mittel- bis schwer erkrankte Personen. Diese Schwerpunktpraxen sollen mit Unterstützung von einem Care und Case Management (Einrichtungsübergreifende Koordination von Hilfsangeboten bei individueller Betreuung) und in Zusammenarbeit mit den baden-württembergischen Universitätskliniken mit Einsatz von Telemedizin („Fernbehandlung“ mittels digitaler Technologien) eine bessere Versorgung ermöglichen.
Nach Abschluss der Behandlung in der Schwerpunktpraxis wird ein Plan für die weitere Behandlung erstellt. Die Betroffenen werden dann weiter wie gewohnt in der bisher betreuenden hausärztlichen Praxis versorgt. Eine Übernahme der Patient*innen durch die Schwerpunktpraxen erfolgt nicht.

Wer steht hinter dem Projekt?

INCAP ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm. Weitere Projektpartner sind die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, sowie die Hochschule Reutlingen.

Wann beginnt das Projekt?

Einige Schwerpunktpraxen werden im Laufe des zweiten Halbjahres 2025 mit ihrer Arbeit starten. Die Studienphase beginnt noch im März 2026. Ab dann ist auch eine Registrierung über diese Website möglich. Wenn Sie Interesse an einer Studienteilnahme haben, prüfen Sie zunächst bitte hier ob Sie die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.

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